Hajime – Es geht wieder los!

Liebe Judoka, liebe Eltern,

die letzten Vorarbeiten und Verhandlungen sind abgeschlossen. Wir dürfen und wollen tatsächlich wieder mit dem Judotraining sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen zu den normalen Zeiten beginnen – und zwar bereits ab morgen, dem 2. Juli. Das Outdoor- und das Onlinetraining stellen wir damit ein.

Sowohl die Landesregierung und die Stadt Stuttgart als Aufsichtsbehörde als auch wir als Verein setzen dabei auf eine Rückkehr in Richtung Normalität unter weitgehender Minimierung des Risikos einer Übertragung des Coronavirus. Dafür mussten wir ein individuelles Trainings- und Hygienekonzept nach den Vorgaben der Landesregierung und nach Hinweisen aus unserem Verband erstellen.

Dieses Konzept liegt bei. Bitte lest Euch / lesen Sie sich das genau durch. Der letzte Teil muss unterschrieben beim Training abgegeben werden.

Hygienekonzept [PDF]

Weitgehende Minimierung des Risikos heißt natürlich nicht vollständige Risikobeseitigung. Aber das haben wir auch nicht in der Schule, in der U-Bahn oder am Arbeitsplatz. Das Training wird vorerst auch nicht so ablaufen können wie noch im Januar oder im Februar, das sollte jedem bewusst sein. Trotzdem sind wir nach diesen langen Wochen sehr froh, „unseren“ Sport wieder aufnehmen zu können. Diejenigen, die jetzt noch nicht kommen möchten, sehen wir hoffentlich nach der Sommerpause wieder.

Für den Vorstand grüßt ganz herzlich
Euer/Ihr

Roland Klose
1. Vorsitzender
Judoverein randori Stuttgart e.V.

Positiver Start in die neue Wettkampfsaison

Zum ersten mal waren vier Starter von randori Stuttgart zum Tübinger Attempto-Pokalturnier angetreten. Im stark besetzten Teilnehmerfeld konnten sich Luisa, Leo, Elia und Sam mit der Konkurrenz unter anderem aus Tübingen, Backnang, Esslingen, Sindelfingen, Karlsruhe oder Ulm messen.

Ihren ersten Start in der neuen Altersklasse hatten Luisa und Leo. Aus Luisas Vorrunde qualifizierten sich die beiden Erstplatzierten für das Halbfinale. Luisa konnte ihren ersten Kampf mit zwei starken Seoi-Nage, welche jeweils mit Waza-ari belohnt wurden, gewinnen. Nachdem sie dann jedoch zwei mal den Kürzeren zog, blieb es bei Rang drei in der Vorrunde und insgesamt Platz fünf. Auch Leo konnte in seinem ersten Kampf ein Waza-ari erzielen, welches er mit einer starken Vorstellung, besonders am Boden, über die Kampfzeit brachte. Nach einer Niederlage ging es in der Trostrunde weiter, wo er seinen zweiten Sieg erringen konnte. Im Kampf um den Einzug ins kleine Finale unterlag er jedoch seinem starken Gegner und musste sich so mit dem siebten Platz begnügen.
In der U15 traten Elia und Sam einmal mehr in der selben Gewichtsklasse an, ein vereinsinternes Duell blieb ihnen diesmal jedoch erspart. Elia konnte in seiner Erstrundenbegegnung gegen seinen Tübinger Gegner zuerst eine Führung von einem Waza-ari erringen, indem er seinen Gegner auskonterte. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen gelang es seinem Gegner jedoch schließlich, Elia in einen Haltegriff zu nehmen und so musste Elia den Sieg abgeben. Auch in der Trostrunde blieb ihm nach einem Freilos kein Sieg vergönnt, als er nach intensivem Kampf auch seine zweite Begegnug knapp verlor. Sam hingegen konnte mit einem Freilos ins Turnier starten. Auch ihm gelanges im ersten Kampf, mit Waza-ari in Führung zu gehen, seinem Gegner gelang dann jedoch ein perfekter Seoi-Nage zu einem spektakulären Ippon. In der Trostrunde konnte Sam dann noch einen Sieg erringen, nachdem er zwei mal seinen Gegner mit Osoto-otoshi werfen konnte und sich selbst noch einmal sehenswert aus einem Wurf seines Gegners herausdrehen und auf dem Bauch landen konnte. In seiner letzten Begegnung unterlag Sam dann erneut durch einen erstklassig ausgeführten Seoi-Nage seines Gegners. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl reichte es somit für beide nicht für eine Platzierung.

Auch, wenn es diesmal nicht zu Medaillen reichte, zeigte sich erneut, dass der Abstand zu den Startern der großen Vereine nicht unüberwindbar ist, und an einem etwas glücklicheren Tag durchaus auch wieder Podestplätze erreichbar sind.

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Damen-Landesliga – Auch die Damenmannschaft erringt Platz vier!

Zum Abschluss der diesjähringen Landesligasaison ging es für die Damenmannschaft nach Reutlingen. Mit von der Partie waren neben Claudia und Lisa auch Luisa und Julia, welche erst eine gute Woche zuvor ihre Prüfung zum gelben Gürtel abgelegt hatte, um überhaupt antreten zu dürfen. Für die beiden war es somit der erste Wettkampf überhaupt. Sabrina und Sarah waren zudem zum anfeuern mitgereist.

Verletzungsbedingt gar nicht erst angereist war die Mannschaft des VfL Kirchheim, wodurch unsere Damen die erste Begegnung kampflos gewonnen hatten. Es folgten zwei weitere Begegnungen gegen das Team aus Nürtingen und die Kampfgemeinschaft Ludwigsburg / Bietigheim. Gewohnt sicher präsentierte sich Claudia, die ihre beiden Kämpfe fast schon wie gewohnt einmal mit Sode-Tsuri-Komi-Goshi sowie einmal mit einem Handwurf gewinnen konnte. Gegen Ludwigsburg / Bietigheim konnte zudem Julia eine Begegnung kampflos gewinnen, gegen Nürtingen siegte Lisa mit einem Tai-Otoshi. Auch Luisa zeigte in ihrer Begegnung eine engagierte Leistung, auch wenn es hier leider nicht zu einem Sieg reichte.

Hinter den punktgleichen Teams aus Nürtingen, Leinfelden und Reutlingen lag die Damenmannschaft von randori Stuttgart hiermit auf Platz vier der Abschlusstabelle.

Platz  Mannschaft  Punkte  Kämpfe  Unterbew. 
1 JV Nürtingen 12:2 23:10 230:94
2 TSV Leinfelden 12:2 23:10 227:100
3 TSG Reutlingen 12:2 21:14 210:140
4 JV randori Stuttgart 6:8 16:15 160:150
5 KG VfL Ulm/TG Biberach 6:8 15:18 150:180
6 JC Herrenberg 4:10 13:17 127:170
7 KG MTV Ludwigsburg/JC Bietigheim 4:10 11:22 110:220
8 VfL Kirchheim 0:14 5:21 50:210

 

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