Corona-Hygienekonzept

Nachdem die Gefahrenlage durch Corona glücklicherweise weiter abgenommen hat, hat die Landesregierung von Baden-Württemberg mit der neuen Corona-Verordnung Sport den Vereinen ab dem 1. Juli 2020 wieder erlaubt. Zwar müssen noch eine ganze Menge Regeln beachtet werden und das Training darf nur unter Beachtung eines speziellen Hygienekonzepts durchgeführt werden, aber wir Judoka dürfen immerhin wieder paarweise miteinander üben.

Die nachfolgenden Informationen sind in folgendem Dokument [.PDF] zusammengefasst. Der letzte Abschnitt des Formulars ist bitte unterschrieben zum Training mitzubringen.
 

Unser Hygienekonzept

gültig bis zu einer Neufassung bzw. eines Widerrufs – basierend auf der Corona-Verordnung vom 23.06. 2020 und der Corona-Verordnung Sport vom 25.06.2020 des Landes Baden-Württembergs

I. Es gelten folgende allgemeine Hygieneregeln
  1. Abstand halten – In der Regel mindestens etwa 1,5 Meter Abstand zu Personen außerhalb der eigenen Familie bzw. des eigenen Haushaltes, auch zum Begrüßen und Verabschieden.
  2. Hände waschen – möglichst wenig berühren – zwischendurch nicht ins Gesicht fassen
  3. In öffentlichen Verkehrsmittel, beim Einkaufen und in sonstigen notwendigen Konstellationen ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
II. Es gelten folgende spezielle Hygieneregeln während des Trainings
  1. Bei Krankheitszeichen mit typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, darf nicht am Training teilgenommen werden. Eine Teilnahme ist erst wieder möglich, wenn die Symptome über mehrere Tage nicht mehr vorliegen.
  2. Nach einem direkten Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person gilt ein Trainingsverbot für eine Dauer von zwei Wochen.
  3. Die Judoka kommen so zum Training, dass sie die Umkleidekabine entweder gar nicht oder nur kurz nutzen müssen.
  4. Eltern und sonstige Angehörige der Kinder kommen nicht mit auf das Schulgelände. Wenn die Kinder abgeholt werden, warten die Eltern an der Haußmannstraße zum Beispiel in der Nähe des Zebrastreifens. Zuschauer*innen sind beim Training nicht zugelassen.
  5. Die Halle wird in der Regel über den normalen Eingang betreten und über die Tür in der Halle neben der Lehrerkabine verlassen. Wenn am Ende des Trainings die Umkleide benutzt wird und kein „Gegenverkehr“ ist, darf die Halle auch über den normalen Eingang verlassen werden. In der Halle, auf den Gängen, in den Umkleiden und den Duschräumen ist jeweils auf der rechten Seite zu gehen. Eine Mund-Nase-Bedeckung kann insbesondere in der Umkleide und in den Gängen sowie nach eigenem Ermessen auch im Rahmen des Trainings weiter getragen werden, solange dadurch keine Verletzungsgefahr hervorgeht. Vorgeschrieben ist sie nicht.
  6. Sofort nach dem Eintritt in das Gebäude, nach der Toilettennutzung sowie nach dem Training sind die Hände gründlich mit Seife zu waschen. Die Toilettenräume werden – auch beim Händewaschen – jeweils nur von einer Person benutzt. Im Duschraum dürfen nur der linke und der rechte Wasserhahn zum Händewaschen benutzt werden, dann aber auch parallel. Wir sorgen für Seife und Papierhandtücher. Noch besser ist es, wenn sich das jede*r selbst mitbringt.
  7. In den Umkleidekabinen sind höchstens vier Judoka gleichzeitig, in den Duschräumen höchstens zwei – jeweils mit Abstand. Sollte geduscht werden, so ist die mittlere Dusche nicht zu benutzen.
  8. Die Türen im Eingangsbereich und die in der Halle stehen während des Trainings offen. In der Halle, in den Umkleiden und in den Duschräumen sind alle Fenster zu öffnen. Türklinken und ähnliches sind nach Möglichkeit nicht anzufassen. Die Türen zu den Umkleiden sind nur anzulehnen, so dass sie mit dem Fuß geöffnet werden können.
  9. Zum Training werden die Matten in 3×3-Quadraten in unterschiedlichen Farben aufgebaut. Die Judoka bleiben nach dem kurzen Angrüßen im Stehen stets auf den selben Quadraten, so dass sich in der Regel etwa 1,5 Meter oder mehr Abstand zu anderen Teilnehmenden ergeben. Für die Trainingsteile, bei denen mit einem Partner ohne Abstand geübt wird, ist während eines Trainings immer mit dem selben Partner zu üben. Gern mit einem Judoka aus dem selben Haushalt, der selben Schulklasse o.ä. Die beiden markierten Flächen werden dazu gemeinsam benutzt. Wenn das von der Zahl der Trainingsteilnehmer nicht aufgeht, ist eine Gruppe zu dritt zu bilden. Eine darüber hinausgehende Vermischung in der Trainingsgruppe ist zu vermeiden.
  10. Auch die Trainer*innen halten in der Regel den Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Teilnehmenden ein. Ausnahme ist insbesondere die kurze direkte Demonstration.
  11. Die Namen der Trainingsteilnehmer sowie die Konstellation der zusammen Übenden werden von den Trainerinnen bzw. Trainern dokumentiert. Diese Daten werden jeweils nach vier Wochen gelöscht.
  12. Der Judoanzug wird mindestens nach jedem zweiten Training gewaschen. Wird er nicht nach jedem Training gewaschen, so ist er über mindestens 10 Stunden zu lüften.
  13. Die Matten werden nach jedem Trainingsabend gereinigt.
  14. Das Hygienekonzept wird ausgehängt. Die Trainer*innen werden vom Vorstand in das Hygienekonzept eingewiesen. Sie weisen zu Beginn und ggf. auch während des Trainings noch einmal auf die wichtigsten Punkte hin.
  15. Hygienebeauftragter des Vereins ist der 1. Vorsitzende. Verantwortlich für die Umsetzung des Konzepts beim Training und die Dokumentation der Teilnehmenden sind die jeweiligen Trainer*innen.







 

Abbildungen mit freundlicher Genehmigung des DJB.