Das Hygiene-Einmaleins des Judo

Da es sich bei Judo um einen kontaktbetonten Sport handelt, sind einige Regeln zur Hygiene und auch zur Sicherheit der Judoka unerlässlich.

Ein Judoka trägt einen sauberen Judoanzug und ggf. ein sauberes T-Shirt. Niemand möchte im Bodenkampf mit seinem Gesicht einen fleckigen und übelriechenden Anzug des Gegners berühren. Damit der Judogi sauber bleibt, wird er erst in der Umkleide angelegt und nicht schon zuhause.

Trainiert wird barfuß auf einer Tatami (畳 jap. Judomatte). Damit die Tatami sauber gehalten werden kann, sollten Sie Zori (草履 jap. Sandalen), Badeschuhe, Hausschuhe oder dergleichen dabei haben, die außerhalb der Matte getragen werden. Läuft ein Judoka barfuß abseits der Matte herum, trägt er den Schmutz vom Hallenboden auf die Matte, mit welcher andere Judoka dann auch mit Händen und Gesicht in Berührung kommen.

Finger- und Fußnägel sind stets kurz zu halten, um Kratzer und gefährlichere Verletzungen in Gesicht, an Händen und an Füßen des Gegners zu vermeiden.

Vor dem Training sind alle harten Gegenstände am Körper abzulegen. Brillen, Uhren, Ketten, Ohrringe, Piercings und Armbänder sind ebenso tabu wie weniger offensichtliche Dinge, beispielsweise Haargummis mit Metallteilen oder Bandagen und Orthesen, welche Schienen enthalten.

Kranke Judoka bleiben zuhause, um niemanden anzustecken! Besonderes Augenmerk sollte dabei Hautkrankheiten, Hautpilzen und Warzen gelten. Außerdem schwächt jede Erkrankung den Körper, wodurch sich das Verletzungsrisiko erhöht.

Aus Sicherheitsgründen ist außerdem auch das Kaugummikauen auf der Matte untersagt.