Positiver Start in die neue Wettkampfsaison

Zum ersten mal waren vier Starter von randori Stuttgart zum Tübinger Attempto-Pokalturnier angetreten. Im stark besetzten Teilnehmerfeld konnten sich Luisa, Leo, Elia und Sam mit der Konkurrenz unter anderem aus Tübingen, Backnang, Esslingen, Sindelfingen, Karlsruhe oder Ulm messen.

Ihren ersten Start in der neuen Altersklasse hatten Luisa und Leo. Aus Luisas Vorrunde qualifizierten sich die beiden Erstplatzierten für das Halbfinale. Luisa konnte ihren ersten Kampf mit zwei starken Seoi-Nage, welche jeweils mit Waza-ari belohnt wurden, gewinnen. Nachdem sie dann jedoch zwei mal den Kürzeren zog, blieb es bei Rang drei in der Vorrunde und insgesamt Platz fünf. Auch Leo konnte in seinem ersten Kampf ein Waza-ari erzielen, welches er mit einer starken Vorstellung, besonders am Boden, über die Kampfzeit brachte. Nach einer Niederlage ging es in der Trostrunde weiter, wo er seinen zweiten Sieg erringen konnte. Im Kampf um den Einzug ins kleine Finale unterlag er jedoch seinem starken Gegner und musste sich so mit dem siebten Platz begnügen.
In der U15 traten Elia und Sam einmal mehr in der selben Gewichtsklasse an, ein vereinsinternes Duell blieb ihnen diesmal jedoch erspart. Elia konnte in seiner Erstrundenbegegnung gegen seinen Tübinger Gegner zuerst eine Führung von einem Waza-ari erringen, indem er seinen Gegner auskonterte. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen gelang es seinem Gegner jedoch schließlich, Elia in einen Haltegriff zu nehmen und so musste Elia den Sieg abgeben. Auch in der Trostrunde blieb ihm nach einem Freilos kein Sieg vergönnt, als er nach intensivem Kampf auch seine zweite Begegnug knapp verlor. Sam hingegen konnte mit einem Freilos ins Turnier starten. Auch ihm gelanges im ersten Kampf, mit Waza-ari in Führung zu gehen, seinem Gegner gelang dann jedoch ein perfekter Seoi-Nage zu einem spektakulären Ippon. In der Trostrunde konnte Sam dann noch einen Sieg erringen, nachdem er zwei mal seinen Gegner mit Osoto-otoshi werfen konnte und sich selbst noch einmal sehenswert aus einem Wurf seines Gegners herausdrehen und auf dem Bauch landen konnte. In seiner letzten Begegnung unterlag Sam dann erneut durch einen erstklassig ausgeführten Seoi-Nage seines Gegners. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl reichte es somit für beide nicht für eine Platzierung.

Auch, wenn es diesmal nicht zu Medaillen reichte, zeigte sich erneut, dass der Abstand zu den Startern der großen Vereine nicht unüberwindbar ist, und an einem etwas glücklicheren Tag durchaus auch wieder Podestplätze erreichbar sind.

Zu den Bildern:

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Offenen Baden-Württembergische Einzelmeisterschaft U13 in Pforzheim

Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls ging es am vergangenen Wochenende mit nur drei statt vier Teilnehmern nach Pforzheim zur offenen Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaft der Unterdreizehnjährigen.

Elia und Sam starteten in der Gewichtsklasse bis 37 kg. Beide starteten in der zahlenmäßig sehr gut besetzten Gruppe mit einem Freilos ins Turnier und befanden sich damit gleich in der Runde der besten 16. Nachdem Sam im ersten Kampf seinen Gegner bereits im Haltegriff hatte fehlten nur noch ein, zwei Sekunden zum vorzeitigen Sieg, doch seinem Gegner gelang es, sich zu befreien und den Waza-ari-Rückstand noch zu drehen. Elia hingegen konnte in seinem ersten Kampf einen Angriff seines Gegners kontern und den anschließenden Haltegriff bis zum Ertönen des Gongs halten. Im anschließenden Viertelfinale unterlag er dann einem der späteren Finalisten mit Uchi-Mata. Damit ging es für Sam und Elia in der Trostrunde weiter. Trotz beherzter Angriffs- und Konterversuche musste Sam auch hier letztlich nach einem Juji-Gatame aufgeben und konnte somit keine Platzierung erzielen. Elia konnte in seinem Kampf mit einem Waza-ari für eine Kontertechnik nach etwa einer Minute in Führung gehen. Diese Wertung konnte er im Anschluss erfolgreich bis Ablauf der Kampfzeit verteidigen. In seinem letzten Kampf unterlag er dann dem späteren Dritten, konnte somit aber immerhin einen guten siebten Platz erringen. Beide Kämpfer konnten zeigen, dass ihnen zur Spitze nicht viel fehlt und dass sie mithalten können, obwohl sie im Vergleich deutlich weniger trainieren dürften als ihre Gegner.
Stanislaw ging in der Gewichtsklasse bis 46 kg an den Start. Leider konnte auch er weder in der Haupt- noch in der Trostrunde einen Sieg erringen und musste sich so mit Erfahrung begnügen. Da er jedoch zum jüngeren Jahrgang gehörte besteht für ihn die Chance, sich nächstes Jahr noch zu steigern!

Moritz absolviert erfolgreich die Sportassistenten-Ausbildung

Wir freuen uns sehr, dass Moritz dieses Jahr an allen drei Lehrgängen für die Ausbildung zum Sportassistenten teilgenommen hat. Damit geht er den ersten Schritt, um vielleicht später einmal einen Trainerschein zu erlangen. Zudem wird er nun auch häufiger Aufgaben im Kindertraining übertragen bekommen, um die anderen Trainer etwas zu entlasten.

Herzlichen Glückwunsch vom Vorstand und den Trainern!